Chinesische Kampfkünste

09 Sep

In der chinesischen Gesellschaft ist Kampfkunst tief verankert. Sie ist ein fester Bestandteil der Kultur und daraus nicht wegzudenken. In keinem anderen Land auf der Welt, ist die Kampfkunst zu tief in der Gesellschaft verwurzelt wie in China. Die chinesische Kampfkunst erfreut sich aber auch in Deutschland großer Beliebtheit.

Kampfkünste-kämpfen
Kampfkünste-kämpfen

Einige der vielen Kampfstile die die chinesische Kampfkunst zu bieten hat, wurden in Deutschland übernommen.

Die Geschichte der chinesischen Kampfkunst ist sehr vielschichtig. Im Laufe der Jahre wurden die verschiedensten Kampfstile benutzt.

In ruhe trainieren
In ruhe trainieren

Der Ursprung der chinesischen Kampfkunst geht über 3000 Jahre zurück. In China wurden bereits Wandmalereien 1400 vor Christus angefertigt, die Kampf Szenen zeigen, die Kunst Ursprung haben. Begonnen hat alles bei den buddhistischen Mönchen im Shaolin-Kloster, die ihre schlechte körperliche Verfassung wieder auf Vordermann bringen wollten, indem sie Meditation einsetzten. Alle heute bekannten Kampfsportarten haben ihren Ursprung im Shaolin-Kloster wo alles begann.

Gelehrt wurden damals verschiedene Schwerpunkte zu den Kampfsportarten:

  1. Wurftechnik
  2. Selbstverteidigung
  3. Waffentechnik
  4. Atemtechnik
  5. Meditation und Abhärtung

Der Oberbegriff für alle chinesischen Kampfkünste ist Kung-fu, was ungefähr so viel bedeutet wie „schwierige Übung“.

Dazu gehören noch andere Kampfsportarten wie:

  1. Wu Shu
  2. Tai-Chi
  3. Shui Ciao
  4. Wing Chun

Die komplizierteste Form des Kung-Fu ist Wing Chun.

Wing Chun bedeutet „immerwährender Frühling“.

Tempel um tranieren zu können
Tempel um tranieren zu können

Die chinesischen Kampfkünste haben sich überall dort entwickelt, wo Menschen zusammenlebten, aber nicht miteinander auskommen und gegeneinander kämpften. Die Übungen dienten als Vorbereitung auf kriegerische Auseinandersetzungen. In der heutigen Zeit dienen sie in erster Linie der Meditation und der körperlichen Ertüchtigung. Deshalb betreiben Millionen von Chinesen ihre sportlichen Aktivitäten mit der alten chinesischen Kampfkunst. Auch in Deutschland haben sich viele Sportschulen auf die chinesischen Kampfkünste spezialisiert. Zu fast allen Arten der chinesischen Kampfkunst kann man Kurse besuchen oder in Vereine eintreten.
Diese Art Sport zu treiben ist aber heutzutage, und es war auch im alten China mitunter schon so, nicht nur etwas für Männer, sondern auch Frauen treten hier zur Körperertüchtigung und Meditation an.

Martial Arts ist ein anderer Begriff für die herkömmliche Kampfkunst.

Diese Szene begann auch in Europa erst in den 60er Jahren, in einer Zeit als viele Kampfsportler aus Asien mit ihren Meistern nach Europa kamen. Im Fernsehen war in dieser Zeit viel mit Kung-Fu Szenen zu sehen. Es war damals noch etwas Neues und Unbekanntes. Bei Martial Arts wird Wert auf die Abhärtung des Körpers gelegt und dafür gesorgt, dass die Muskeln in Bewegung kommen. Auch lernen die Schüler hier wichtige Nervenpunkte am Körper zu verstehen und sie als Angriffsfläche zu nutzen.

Chinesische mauer
Chinesische mauer

Martial Arts ist auch für Kraftsportler geeignet, denn es geht hier nicht nur um das reine Bodybuilding, sondern auch um den Körper als Ganzes.

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